Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fordert von der Deutschen Bahn, sich besser auf eine mögliche zweite Corona-Infektionswelle vorzubereiten. "Die ist dort noch nicht eingepreist", sagt der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende, Klaus-Dieter Hommel, der dpa. Er verlangt einen Plan dafür, wie der bundeseigene Konzern in einem solchen Fall reagieren wolle.
Das Robert-Koch-Institut hatte am Dienstag angesichts wieder steigender Zahlen bei den Neuinfektionen vor einer Trendumkehr in Deutschland gewarnt. Die neueste Entwicklung bereite "große Sorgen". Die Bahn hatte während der Corona-Krise einen Großteil der Züge weiter fahren lassen, obwohl die Fahrgastzahlen drastisch eingebrochen waren.