Letztes Update:
20210102013048

15:52
29.07.2020
Über eine Anfang Mai gestartete Luftbrücke der Europäischen Union sind inzwischen rund 1100 Tonnen medizinischer Hilfsgüter in Krisenregionen in aller Welt geflogen worden. Diese Zahl nannte die EU-Kommission. Auch 1475 Helfer wurden transportiert. Insgesamt gab es 45 Flüge. Die Luftbrücke wurde am 8. Mai eingerichtet, weil Hilfsorganisationen während der Corona-Pandemie Schwierigkeiten hatten, Hilfsgüter in Krisenregionen zu bringen. Die EU-Kommission koordiniert und finanziert die Flüge und bietet die Kapazität den EU-Staaten an. Zu den unterstützten Ländern zählen Afghanistan, Burkina Faso, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, der Iran, der Sudan, der Südsudan, Haiti, Somalia, Guinea-Bissau, der Irak und der Jemen.

15:34
29.07.2020
Der dänische Fleischverarbeiter Danish Crown muss in einem Schlachthof mit wachsenden Corona-Zahlen umgehen. Nach den ersten drei bestätigten Infektionsfällen der vergangenen Tage sei die Zahl der bestätigten infizierten Mitarbeiter im dänischen Ringsted mittlerweile auf 16 gestiegen, teilte der Konzern mit. Nach Rücksprache mit den Behörden werde nun ein mobiles Testzentrum vor Ort errichtet, um die Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.
Danish Crown war am Sonntag von einem ersten Corona-Fall unter den Mitarbeitern informiert worden und hatte daraufhin die Kontakte der betroffenen Person nachzuverfolgen versucht. In dem Schlachtbetrieb in Ringsted mit seinen rund 900 Mitarbeitern werden wöchentlich rund 35.000 Schweine geschlachtet.

Bundeskanzler Sebastian Kurz. Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

15:14
29.07.2020
Österreich verlängert sein Corona-Kurzarbeitsmodell in etwas veränderter Form um weitere sechs Monate bis Ende März 2021. Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in Wien an. Das Modell sei überarbeitet worden, "um es treffsicherer zu machen und Missbrauch zu verhindern", sagte Kurz nach einem Treffen mit dem Präsidenten des Österreichischen Gewerkschaftsbunds (ÖGB)  Wolfgang Katzian, und dem Chef der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Harald Mahrer.
Laut Katzian werden die Kriterien für den Bezug der Kurzarbeit präziser gefasst. Außerdem muss im Regelfall der Beschäftigte zumindest 30 Prozent - bisher waren es im Regelfall zehn Prozent - der Arbeitszeit vor der Kurzarbeit tätig sein. Abhängig von der Höhe des Einkommens können Betroffene weiterhin mit 80 bis 90 Prozent des letzten Gehalts rechnen.