Letztes Update:
20210102013048

09:54
29.07.2020
Der neue Luftfahrt-Präsident Peter Gerber sieht die Testpflicht für Reisende aus Corona-Risikogebieten als erste Grundlage zur Wiederbelebung des weltweiten Flugverkehrs. "Wir müssen das Reisen wieder stärker ermöglichen, mit einem Instrumentarium, das es uns erlaubt, verantwortlich und flexibel auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens zu reagieren", sagt Gerber den  Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. 
"Selbst wenn sich die Lage in einem Reiseland plötzlich von 'sicher' zu 'unsicher' ändert, kann man mit einem Test bei der Rückkehr sicherstellen, dass die Menschen ihr Leben ganz normal weiterleben können und nicht in Quarantäne müssen", sagte der Manager, der im Hauptberuf Chef der Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo ist. 

09:51
29.07.2020
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, appelliert an Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, sich auch wirklich auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Wirtschaftsstaatssekretär sagt der Deutschen Presse-Agentur: "Dies dient dem eigenen Schutz, aber auch der allgemeinen Sicherheit. Auch Reisende aus Risikogebieten mit Bahn und Pkw sollten sich testen lassen. Reisen darf nicht zur Gefahr werden." Jeder Einzelne trage eine besondere Verantwortung für seine Mitmenschen.
"Zukünftig wird sicheres und gesundes Reisen einen ganz neuen Stellenwert haben", sagt Bareiß. "Ein obligatorischer Schnelltest zum Beispiel am Flughafen kann dazu schon viel beitragen."

09:27
29.07.2020
Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hat erneut betont, wie wichtig es sei, sich an Abstandsregeln zu halten, weiter Masken zu tragen und sich an Hygienevorschriften halten. Noch sei die Situation beherrschbar, "aber das kann auch sehr schnell aus dem Ruder laufen", so der Wissenschaftler in den Tagesthemen. Daher müssten Politiker und Gesundheitsämter wachsam bleiben und "sich alle Bürger an die Regeln halten".

09:18
29.07.2020
Angesichts etwas gestiegener Corona-Fallzahlen sieht der Infektiologe Gerd Fätkenheuer ein nachlassendes Gefahrenbewusstsein in der Bevölkerung. "Was sich derzeit in den Köpfen abspielt" stelle ein großes Risiko dar, sagt der Forscher der Uniklinik Köln dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Menschen fühlten sich heute viel sicherer als noch vor einem Vierteljahr. "Mit dem starken Rückgang der Zahlen werden die Gefahren, die nach wie vor von dem Virus ausgehen, nicht mehr in gebührendem Maße wahrgenommen." Bei konsequenter Beachtung aller Schutzvorkehrungen sei es nach wie vor möglich, das Infektionsgeschehen im Griff zu behalten.