Letztes Update:
20210102013048

08:19
28.07.2020
Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät das Auswärtige Amt nun von touristischen Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen ab. Betroffen sind Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra. Die Balearen mit der beliebten Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren bleiben verschont. 
Das Auswärtige Amt begründete den Schritt in seinen Reisehinweisen für Spanien mit den "hohen Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen". Auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen verzichtete das Ministerium zunächst. Ein solcher Schritt hätte Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglicht. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter.  

07:59
28.07.2020
In Luxemburg hat sich der Anstieg der Infektionszahlen nach Angaben des obersten Pandemie-Bekämpfers im Land verlangsamt. "Die Zahlen stabilisieren sich im Moment, wenn auch auf hohem Niveau", sagt der Direktor des Luxemburger Gesundheitsinstituts, Ulf Nehrbass. Luxemburg sehe sich damit auf dem "richtigen Weg" und sei "sehr verhalten optimistisch", die Lage in den Griff zu bekommen. "Wir sind ganz klar in der zweiten Welle", sagt Nehrbass.
Vor zwei Wochen war Luxemburg vom Robert Koch-Institut (RKI) zum Corona-Risikogebiet erklärt worden, nachdem es die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten hatte. Die hohen Zahlen hingen auch damit zusammen, dass Luxemburg flächendeckend teste, sagt Nehrbass. 

Foto: Andreas Gebert, dpa