Letztes Update:
20210102013048

05:24
28.07.2020
Bei den Folgen der Corona-Krise für Selbstständige sehen die Grünen Frauen im Nachteil und fordern die Bundesregierung zum Gegensteuern auf. Wie das Arbeitsministerium auf Anfrage von Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt antwortete, waren einer ersten Schätzung zufolge in den Monaten April, Mai und Juni 2020 infolge der Corona-Pandemie mutmaßlich bis zu 64.300 Selbstständige zusätzlich auf ergänzende Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen, darunter rund 28.400 Frauen. Damit läge der Frauenanteil bei gut 44 Prozent, laut Mikrozensus 2017 machten sie aber nur 34 Prozent der Selbstständigen aus. 
"Diese ersten Schätzungen zeichnen ein düsteres Bild", sagte Göring-Eckardt der Deutschen Presse-Agentur. Schon vor der Krise hätten selbstständig arbeitende Frauen mit erheblich weniger Geld auskommen müssen als Männer. "Dass Frauen nun auch noch überproportional stark aus der selbstständigen Tätigkeit in den Hartz-IV Bezug fallen, ist ein weiteres Alarmsignal."

UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Foto: Cyril Zingaro/KEYSTONE/dpa

05:10
28.07.2020
UN-Generalsekretär António Guterres sieht in der Coronavirus-Pandemie eine Chance für eine Neuerfindung der weltweiten Ballungsräume. "Die Zeit ist gekommen, die städtische Welt zu überdenken und umzugestalten", sagte der Chef der Vereinten Nationen in einer Videobotschaft. 
Die Pandemie habe vielerorts für die Schaffung neuer Radwege und Fußgängerzonen gesorgt, mit der die Mobilität und die Luftqualität verbessert worden seien. Eine ökologische Transformation der Metropolen könne klimafreundliches Wachstum und neue Arbeitsplätze bringen. So könne nicht nur dem Coronavirus begegnet werden, sondern auch der Klimakrise und der Verschmutzung von Städten.