Letztes Update:
20210102013048

19:00
27.07.2020
Google stellt sich auf noch ein Jahr Heimarbeit in der Corona-Krise ein. Der Schritt solle den Mitarbeitern mehr Flexibilität für die kommenden zwölf Monate erlauben, schrieb Firmenchef Sundar Pichai am Montag in einer E-Mail an die Mitarbeiter, über die das "Wall Street Journal" berichtete. Pichai habe die Entscheidung vergangene Woche nach einer internen Debatte getroffen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen. Die Google-Mutter Alphabet hatte Ende vergangenen Jahres rund 119.000 Vollzeit-Mitarbeiter.
Der Internet-Konzern legt sich damit als eines der ersten großen Unternehmen auf eine sehr späte Rückkehr in die Büros fest. Zugleich gaben einige Tech-Unternehmen wie Twitter ihren Mitarbeiter bereits die Freiheit, auch nach dem Ende der Corona-Krise weiter uneingeschränkt von zuhause arbeiten zu dürfen.

14:12
28.07.2020
UPDATE | Nach einer Trauerfeier in Schwäbisch Gmünd ist die Zahl der Corona-Infizierten gestiegen. Inzwischen wurden 58 Menschen positiv auf das Virus getestet, darunter auch zwölf Kinder, wie das Landratsamt mitteilt. Am Vortag waren 47 Coronafälle bekannt. Daneben habe man inzwischen ermitteln können, welcher Trauergast als erster mit dem Virus infiziert gewesen sein könnte, heißt es. Den Angaben zufolge könnten sich noch weitere Menschen angesteckt haben. 150 Trauergäste und Kontaktpersonen seien bereits vergangene Woche getestet worden, 250 weitere seit Beginn dieser Woche.

Straßenszene in Bogotá. Foto: Fernando Vergara/AP/dpa

18:16
27.07.2020
Angesichts der steigenden Corona-Zahlen hat Kolumbiens Hauptstadt Bogotá strenge Ausgangsbeschränkungen für Bewohner mit Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes erlassen. Die Maßnahme gilt bis auf weiteres, wie kolumbianische Medien unter Berufung auf Hauptstadt-Bürgermeisterin Claudia López berichteten. Auch Familienangehörige von Corona-Infizierten müssen demnach von Montag an - für 14 Tage - zu Hause bleiben. Die Regierung von Präsident Iván Duque hatte zuvor schon spezielle Ausgangsbeschränkungen für Senioren erlassen. Diese besagten, dass Ältere unter festgelegten Bedingungen des Gesundheitsministeriums wie einer maximalen Stundenzahl und zum Schutz ihrer geistigen Gesundheit auf die Straße gehen dürfen, was zu einer Kontroverse führte.
Das Gesundheitsministerium in Kolumbien hatte am Sonntag 8181 neue Corona-Fälle vermeldet, mehr als 3000 davon in Bogotá. Insgesamt haben sich in dem südamerikanischen Land 248.976 Menschen mit dem Virus infiziert, womit Kolumbien Italien in der Liste der am stärksten betroffenen Länder bei den Infektionen überholte.