Letztes Update:
20210102013048

16:56
27.07.2020
Karl-Heinz Rummenigge erwartet im Zuge der Coronavirus-Pandemie weiterhin herausfordernde Zeiten für den Fußball. "Die gesamte Welt und jede Branche ist von der Pandemie betroffen und der Fußball macht da keine Ausnahme. Wir sind alle glücklich, dass wir unsere Saison beenden konnten", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München bei einer internationalen Video-Pressekonferenz zur "Audi Digital Summer Tour". Auch die Premier League sei nun beendet, Deutschland habe mit der Fortsetzung der Bundesliga ein gutes Beispiel gegeben. "Im kommenden Jahr ist sicherlich ein größerer finanzieller Einbruch zu erwarten", sagte Rummenigge. In der abgelaufenen Saison hat nur das letzte Viertel der Spiele ohne Zuschauer stattfinden müssen. Das kann in der neuen Saison mehr Spiele der Clubs betreffen.
Auch Vorstandskollege Jörg Wacker wies auf finanzielle Auswirkungen hin. "Es ist eine schwierige Situation. Wir sprechen hier nicht über Zahlen, aber die Auswirkungen sind sowohl in Deutschland als auch international zu spüren. Beispielsweise im Merchandising: Wir mussten unsere Fanshops schließen, haben aber die Erfahrung gemacht, dass wir es mit Hilfe des E-Commerce kompensieren können", sagte Wacker.

Archivfoto: Roberto Pfeil/dpa

16:36
27.07.2020
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck leitet eine weitere Studie im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Dabei soll unter anderem untersucht werden, ob einmal infizierte Menschen gegen erneute Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 immun sind, wie die Universität Bonn mitteilte. Bislang sei das noch nicht erwiesen. "Es gibt keinen anderen Ort in Deutschland, wo wir bereits mit so großer Präzision das Infektionsgeschehen und die Immunität bestimmt haben", erklärte Streeck. "Hiervon ausgehend können wir nun bestimmen, ob die Personen, die Antikörper haben, auch wirklich immun sind."
Streeck und weitere Forscher hatten bereits in einer ersten Studie die Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Heinsberg untersucht, der nach einer Karnevalssitzung zu einem der ersten deutschen Corona-Hotspots wurde. Im Blickpunkt stand vor allem die Gemeinde Gangelt.