Nach Problemen sowie einem Update der Corona-Warn-App reagieren Kanzleramtschef Helge Braun, Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) sowie Telekom-Chef Timotheus Höttges und SAP-Vorstandssprecher Christian Klein, deren Unternehmen die App entwickelt haben, auf Kritik: "Wie bei jeder neuen Entwicklung gibt es technische Herausforderungen. Nicht auf allen Mobiltelefonen lief die Anwendung der App ohne Einschränkungen." Die App habe zu jeder Zeit automatisch anonyme Schlüssel ausgetauscht. Der Austausch der Schlüssel von positiv getesteten Nutzern habe bei einigen Nutzern allerdings nicht immer automatisch im Hintergrund funktioniert, sondern nur, wenn sie die App einmal geöffnet hatten.
"Für die Bundesregierung, wie für die Entwickler der Unternehmen war von Anfang an klar: Die Entwicklung der Corona-Warn-App ist nicht mit dem Start abgeschlossen, sondern ein Projekt, an dem wir täglich weiterarbeiten, um die App zu verbessern." Das Entwicklerteam habe jetzt einen Weg gefunden, die Einschränkungen auf denjenigen Mobiltelefonen zu umgehen, die den automatischen Datenabgleich im Hintergrund blockiert hatten - sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte.