Die deutsche
Reisebranche fordert in der Krise klare Perspektiven für
Reisen in Länder außerhalb Europas. "Es ist nicht nachvollziehbar, warum pauschal vor Reisen in 160 Länder außerhalb von Europa gewarnt wird", sagt der Präsident des Reiseverbandes DRV, Norbert Fiebig, der
Deutschen Presse-Agentur. Als Beispiel verweist er auf
Tunesien. Das nordafrikanische Land stehe
nicht auf der Liste der Risikogebiete des Robert Koch-Instituts, die Einreise aus Deutschland sei ohne Einschränkung möglich ebenso wie die Einreise für Tunesier in die EU. "Da stellt sich die Frage,
warum die bestehende Reisewarnung des Auswärtigen Amtes nicht aufgehoben wird."