Letztes Update:
20210102013048

09:27
26.07.2020
Die deutsche Reisebranche fordert in der Krise klare Perspektiven für Reisen in Länder außerhalb Europas. "Es ist nicht nachvollziehbar, warum pauschal vor Reisen in 160 Länder außerhalb von Europa gewarnt wird", sagt der Präsident des Reiseverbandes DRV, Norbert Fiebig, der Deutschen Presse-Agentur. Als Beispiel verweist er auf Tunesien. Das nordafrikanische Land stehe nicht auf der Liste der Risikogebiete des Robert Koch-Instituts, die Einreise aus Deutschland sei ohne Einschränkung möglich ebenso wie die Einreise für Tunesier in die EU. "Da stellt sich die Frage, warum die bestehende Reisewarnung des Auswärtigen Amtes nicht aufgehoben wird." 

Foto: Wolfgang Kumm/dpa

06:55
26.07.2020
Als Lehre aus der Corona-Krise pocht Ärztepräsident Klaus Reinhardt auf Verbesserungen für die Gesundheitsämter. "Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig ein funktionierender öffentlicher Gesundheitsdienst für den Schutz der Bevölkerung ist", sagt der Präsident der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Doch seit 20 Jahren ist hier radikal und ohne Rücksicht auf Verluste gespart worden." Es sei allerhöchste Zeit, dass die Gesundheitsämter digital vernetzt und personell besser ausgestattet würden. "Von circa 5000 Ärztinnen und Ärzten im Öffentlichen Gesundheitsdienst 1970 ist bis 2019 die Hälfte abgebaut worden", erläutert Reinhardt. "Die Kommunen haben das eingespart." Viele dieser Aufgaben hätten Arztpraxen und Kliniken übernommen. Ein jetzt von der Bundesregierung angekündigter Pakt zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes sei dringend erforderlich.