Letztes Update:
20210102013048

12:42
25.07.2020
Der iranische Präsident Hassan Ruhani dämpft die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Krise in dem Land. Die Menschen sollten nicht annehmen, dass das Problem kurzfristig und in ein paar Wochen gelöst sei, sagt Ruhani. Solange kein wirksamer Impfstoff hergestellt worden sei, werde Corona auch bleiben. "Wir sollten längerfristig denken und uns jetzt schon auf das nächstes Jahr vorbereiten", sagt der Präsident nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.
Ruhani verteidigt auch seine Lockerungspolitik: "Einschränkungen sind ja auch problematisch, da sie negative finanzielle Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben." Die Fallzahlen sind in den vergangenen Wochen wieder angestiegen. Alleine in den letzten sieben Tagen gab es über 1500 Corona-Tote im Iran. Die Zahl der Todesopfer liegt aktuell bei 15.484, die der bisher nachgewiesenen Infektionen bei 288.839, so das Gesundheitsministerium.

12:31
25.07.2020
Fast 100 Tage lang haben Behörden in Vietnam keine lokale Infektion gemeldet - nun bestätigen Ärzte erstmals wieder einen solchen positiven Fall. Mehrfache Tests bei einem 57 Jahre alten Mann aus der Großstadt Da Nang seien positiv ausgefallen, schreibt die Zeitung "VnExpress" unter Berufung auf örtlich Behörden. Damit wurde in dem südostasiatischen Land 99 Tage keine lokale Ansteckung mit dem Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen. 
Vietnam konnte die Zahl der registrierten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie bisher auf gut 400 begrenzen. Nach Behördenangaben ist dort bislang niemand in Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Bei den Corona-Fällen aus jüngster Zeit handelte es sich um Vietnamesen, die aus dem Ausland zurückgekehrt waren.

Ein Arbeiter versprüht in einem Theater im Sejong Center in Seoul Desinfektionsmittel. Foto: Ahn Young-Joon/AP/dpa

11:57
25.07.2020
Zum ersten Mal seit nahezu vier Monaten ist in Südkorea die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen wieder auf mehr als 100 gestiegen. Wie die Gesundheitsbehörden mitteilt, wurden gestern 113 neue Fälle verzeichnet. Damit kletterte die Gesamtzahl der registrierten Corona-Infektionen auf mehr als 14.000. Es gab bisher 298 Todesopfer in Verbindung mit Sars-Cov-2. Der Anstieg war von den Behörden angesichts einer Zunahme eingeschleppter Fälle erwartet worden.