Letztes Update:
20210102013048

11:04
24.07.2020
Die Mainzer Fastnacht will der Pandemie die Stirn bieten. "Soweit nicht etwas ganz Außergewöhnliches passiert, werden wir auch 2021 eine Straßenfastnacht haben", sagt MCV-Präsident Reinhard Urban der Deutschen Presse-Agentur. Zu ersten Überlegungen gehöre die Möglichkeit eines "umgekehrten Rosenmontagszugs", über den die "Allgemeine Zeitung" berichtet: Dann sollen Motivwagen, Gardisten und Musiker nicht durch die Straßen ziehen, sondern die Menschen sollen sich an den Motivwagen vorbeibewegen.
Dies sei aber nur eine von mehreren Überlegungen, sagt Urban. Der MCV-Vorstand werde diese und andere Optionen prüfen und dann einen Beschluss fassen. Danach sollen sich noch die Fachausschüsse und Gremien damit befassen. Bis Oktober oder November könne bei diesen Überlegungen auch das weitere Infektionsgeschehen berücksichtigt werden, sagt Urban, der auch Mediziner ist.

10:59
24.07.2020
Der Virologe Alexander Kekulé spricht sich für verpflichtende Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten aus. "Wenn man an einen gefährlichen Ort reist und zurückfährt, dann sollte man sich dringend testen lassen. Da glaube ich, wäre es sinnvoll, das verpflichtend zu machen", sagt Kekulé im Interview mit dem Hörfunkprogramm Bayern 2. Verpflichtende Tests sollten auch dann gelten, wenn ein Nachbarland von Deutschland zum Risikogebiet erklärt werde, so der Virologe von der Universität Halle (Saale). "Wenn ein Nachbarland wirklich als echtes Risikogebiet ausgewiesen wird (..). Stichwort Luxemburg, dann ist das genauso gefährlich wie Ägypten."

10:55
24.07.2020
Noch im Flugzeug sollen Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten nach ihren Kontakten befragt werden - so lautet ein Vorschlag der Bundesvorsitzenden des Ärzteverbandes "Marburger Bund", Susanne Johna. So könne man einen Zettel an alle Mitreisenden verteilen und bitten, ihn auszufüllen, sagt sie in einem Interview mit "SWR Aktuell". Anhand der erhobenen Informationen könnten dann an den Abstrichzentren mögliche Risiken ausgemacht werden.
"Man muss sich klarmachen, dass ein solcher Test - auch wenn das Testergebnis negativ ist - eine Momentaufnahme ist und keine hundertprozentige Sicherheit geben kann", sagt Johna. Denn die Inkubationszeit sei länger, Ansteckungen direkt vor der Anreise würden bei so einem Test nicht angezeigt.Wenn man hunderprozentig sicher sein wollte, müssten etwa Rückkehrer nach drei oder vier Tagen in Quarantäne einen erneuten Test machen.