Letztes Update:
20210102013048

06:57
24.07.2020
Vietnam will den Wildtier-Handel beenden: Künftig sind sowohl der Import bedrohter Arten wie Pangoline (Schuppentiere) und Zibetkatzen verboten als auch der Handel auf Wildtier-Märkten. Regierungschef Nguyen Xuan Phuc habe ein entsprechendes Dekret erlassen, teilen Tierschutzorganisationen in dem südostasiatischen Land mit. "Dies ist das erste Mal, dass die Regierung Dutzende von Ministerien und Behörden mobilisiert hat, um das Problem des Wildtierhandels aktiv anzugehen", schreibt die Umwelt-NGO WildAid.
Der Handel habe verheerende Auswirkungen gehabt und bereite seit Jahren Sorgen, "so zuletzt, als die Covid-19-Pandemie erneut Hinweise auf die Übertragung von Infektionskrankheiten zwischen Wildtieren und Menschen geliefert hat", sagt WildAid-Experte Hoang Thi Minh Hong. Ab sofort sind in Vietnam somit die Einfuhr von Wildtieren und Wildtier-Produkten sowie die Jagd, der Transport, der Verzehr und der Verkauf verboten - und zwar sowohl auf Märkten als auch im Internet. Zahlreiche Umweltorganisationen forderten seit Jahren entsprechende Maßnahmen.

Fast freier Blick auf das Kolosseum: Nur wenige Menschen gehen über eine Straße vor einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Roms. Foto: Petra Kaminsky/dpa

06:21
24.07.2020
Der Zusammenbruch des Tourismus in Rom wegen der Pandemie dauert trotz Öffnung vieler europäischer Grenzen an: Bei den Hotels und Pensionen in Italiens Hauptstadt lag das Minus der Ankünfte im Juni bei über 99 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das zeigen regionale Statistiken (EBTL). Es wurden nur 6.300 Ankünfte von Ausländern in den Hotels registriert. Etwa ein Viertel der Reisenden kam aus Deutschland. Ein Jahr zuvor hatten mehr als 773.000 internationale Gäste im Juni in Rom übernachtet.
Italien hat die Grenzen für Bürger zahlreicher europäischer Staaten seit 3. Juni wieder geöffnet. Das Land verzeichnet bisher durch die Pandemie mehr als 35.000 Tote - allerdings liegt der Schwerpunkt der Virusinfektionen in einigen Regionen im Norden.