Angesichts einer drohenden zweiten Welle wollen die Hamburger Behörden und Ämter künftig Massen-Partys in Szenevierteln wie am vergangenen Wochenende auf St. Pauli verhindern. Derzeit stimmten sich die zuständigen Behörden mit den betroffenen Bezirksämtern über geeignete Maßnahmen ab, sagt ein Sprecher der Sozialbehörde. Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen. Denkbar sei, dass es per Allgemeinverfügung erneut zu Verkaufseinschränkungen für Alkohol kommt. Ziel sei es, große Menschenansammlungen, bei denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, zu verhindern.
Die Feiermeile Große Freiheit war am vergangenen Wochenende so voll geworden, dass sie zweimal von der Polizei abgeriegelt werden musste. Im Schanzenviertel hatte es bereits zuvor Außer-Haus-Verkaufsverbote für Alkohol gegeben, um die Partyszene angesichts derInfektionsgefahr auf Abstand zu halten.