Letztes Update:
20210102013048

05:43
22.07.2020
Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer warnt davor, die jungen Menschen infolge der Krise auf einem "gigantischem Schuldenberg" sitzen zu lassen. Deswegen werde die Politik wieder zu einer "nachhaltigen Wirtschafts- und Finanzpolitik" finden müssen, sagt der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände der Deutschen Presse-Agentur.

Eric Schweitzer, Präsident des DIHK. Foto: Britta Pedersen/dpa

05:05
22.07.2020
DIHK-Präsident Eric Schweitzer erwartet infolge der Krise mehr Videokonferenzen und weniger Dienstreisen. Schweitzer sagt der Deutschen Presse-Agentur aber zugleich: "Die meisten Unternehmen lassen sich auf Dauer nicht vom Rechner aus steuern. Neue Geschäftspartner beispielsweise gewinnt man letztlich nicht in Videokonferenzen. Und wenn wir als deutsche Wirtschaft keine Monteure vor Ort schicken, wird keine Maschine aufgestellt und in Betrieb genommen. Die Geschäftsreise ist in einer globalisierten Welt immer noch ein extrem wichtiger Wirtschaftsfaktor."
Die Arbeitswelt werde sich aber verändern, sagt der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). "Wir werden nicht wieder in die Zeit von vor Corona zurückkehren. Wir haben auch gemerkt, dass wir vieles doch mobil erledigen können, was wir bis dahin nicht für denkbar gehalten haben", sagt Schweitzer. "Allerdings dürfen wir uns nicht der Illusion hingeben, unser komplettes Wirtschaftsleben von Zuhause aus erledigen zu können. Unsere Lastwagen beispielsweise lassen sich so nicht steuern."

Detlef Scheele. Foto: Christoph Soeder/dpa