Eigentlich wären die Olympia-Starter jetzt in Topform - die Verschiebung der Spiele ins nächste Jahr schlägt sich aber nicht nur auf die Leistungsfähigkeit nieder. Die Tatsache, dass das Highlight vieler Sportlerinnen und Sportler, das nur alle vier Jahre stattfindet, verschoben wurde, sei sowohl für die Trainingsplanung als auch für die gesamte Lebensplanung schwerwiegend. Das sagt der Chef des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT), Ulf Tippelt, der dpa.
Es sei schwierig, die Motivation für das Training permanent hochzuhalten, betont Tippelt angesichts der lange Zeit fehlenden Wettkämpfe wegen der Coronavirus-Pandemie. Dennoch würden aber die Trainingspläne von den Athletinnen und Athleten umgesetzt.