Letztes Update:
20210102013048

10:18
20.07.2020

Erst Hamsterkäufe, dann Umsatzeinbruch: Nach dem Auf und Ab der ersten Monate der Corona-Krise normalisiert sich die Nachfrage nach Toilettenpapier langsam wieder. Das geht aus Zahlen des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung darüber berichtet.

Zwar lag die Nachfrage nach Toilettenpapier Ende Juni noch rund 20 Prozent unter dem Niveau des gleichen Zeitraums 2019. Der Trend geht aber in Richtung des Vorjahresniveaus. Das könnte darauf hindeuten, dass die Vorräte bald aufgebraucht sind.

Zu Beginn der Corona-Krise war der Absatz von WC-Papier seit Ende Februar nach oben geschnellt. In einzelnen Wochen wurde mehr als doppelt so viel verkauft wie in der gleichen Kalenderwoche 2019, wie aus den Nielsen-Daten hervorgeht. Wenige Wochen darauf zeigte sich die Folge dieser Hamsterkäufe: Anfang April brach der Absatz ein - teils lag die Nachfrage mehr als 40 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

08:41
20.07.2020

In Frankreich gilt im Kampf gegen das Coronavirus nun eine verschärfte Maskenpflicht. In öffentlichen geschlossenen Räumen muss dort nun verbindlich eine Schutzmaske getragen werden. Bisher konnten Betreiber von Geschäften und Einrichtungen selbst entscheiden, ob Kunden und Besucher eine Maske tragen müssen. Bei der Nichteinhaltung der Maskenpflicht droht nun ein Bußgeld von 135 Euro. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt in Frankreich landesweit bereits seit Mai eine Maskenpflicht.

07:25
20.07.2020

Die Lockerung der Corona-Maßnahmen hat die Geschäfte von Hoteliers und Gastwirten im Mai etwas belebt. Gegenüber dem Vormonat stieg der Umsatz um rund 45 Prozent, heißt es vom Statistische Bundesamt. 

Gegenüber Mai 2019 verzeichnete die Branche allerdings erneut einen dramatischen Umsatzeinbruch. Die Erlöse sanken real um 64,0 Prozent.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hatte die Politik ab Mitte März Übernachtungen von Touristen in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben untersagt. Seit Mitte Mai wurden die Einschränkungen nach und nach wieder gelockert.

Den drastischsten Umsatzeinbruch innerhalb eines Jahres verzeichneten im Mai Hotels, Pensionen und sonstige Beherbergungsunternehmen (real minus 80,0 Prozent). In der Gastronomie gab es einen Rückgang um 54,6 Prozent.