Wegen
ausbleibender Klassenreisen bangen viele
Jugendherbergen um ihre Existenz. "Es geht um nicht weniger als die Zukunft der deutschen Jugendherbergen. Es stehen Standorte vor dem Aus, wenn das so weitergeht", sagt der Hauptgeschäftsführer des
Deutschen Jugendherbergswerks (
DJH), Julian Schmitz, der
Deutschen Presse-Agentur. Zwar seien viele Jugendherbergen
seit ihrer Wiedereröffnung in touristischen Regionen
durchaus von Familien stark nachgefragt. Doch das w
eitgehende Wegbrechen des Kernsegmentes Klassenfahrten bereite größte Sorgen. Normalerweise machen Schülergruppen 40 Prozent des Gesamtumsatzes der Herbergen aus.
Weil nicht alle Standorte
unter Corona-Auflagen annähernd wirtschaftlich betrieben werden oder aufgrund
räumlicher Begebenheiten den Infektionsschutz nicht gewährleisten können, sind nach der wochenlangen Zwangspause zunächst nur 288 der rund 450 Jugendherbergen des
DJH wieder geöffnet.