Letztes Update:
20210102013048

17:13
15.07.2020
Aus Sicht der NRW-Landesregierung können lokale Ausreisebeschränkungen bei Corona-Hotspots hilfreich sein. Sie müssten aber "mit Blick auf einen realistischen effektiven Vollzug räumlich und zeitlich klar begrenzt sein", sagt ein Regierungssprecher dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Maßnahmen in einer neuen Hotspot-Strategie müssten "schnell und effektiv sein". Ihre Verhältnismäßigkeit müsse dadurch gewahrt werden, "dass sie noch mehr als bisher auf das lokale Ausbruchsgeschehen fokussiert werden". 
Andere Bundesländer sehen die Überlegungen für lokale Ausreisesperren in Regionen mit einem starken Corona-Ausbruch kritisch bis ablehnend. Morgen wollen Kanzleramtschef Helge Braun und die Chefs der Staatskanzleien der Länder über das Thema weiter beraten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor für lokale Ausreiseverbote geworben. 

Abgelehnte Asylbewerber steigen am Baden-Airport im Rahmen einer landesweiten Sammelabschiebung in ein Flugzeug. Foto: Daniel Maurer/dpa/Archiv

16:33
15.07.2020
Erstmals seit Beginn der Pandemie in Deutschland hat es einem Medienbericht zufolge wieder eine größere Sammelabschiebung vom Flughafen Frankfurt gegeben. Wie die Bundespolizei an dem Flughafen der "Süddeutschen Zeitung" auf Anfrage mitteilt, wurden 19 Pakistaner gestern nach Islamabad gebracht.

Die meisten von ihnen kamen den Angaben zufolge aus Baden-Württemberg und Bayern. Das Flugzeug sei bereits mit zehn pakistanischen Staatsangehörigen an Bord in Deutschland angekommen, berichtet die Zeitung. Diese seien aus Griechenland in ihr Herkunftsland rückgeführt worden.