Nach Untersuchungen bei Blutspendern vermutet das Robert Koch-Institut (RKI) bisher wenig Kontakt der Deutschen mit dem Coronavirus. Bei nur 1,3 Prozent der untersuchten Spender konnten Antikörper gegen Sars-CoV-2 nachgewiesen werden, heißt es in einem Zwischenbericht.
Die Ergebnisse unterstreichen die Annahme, "dass vermutlich der Großteil der Bevölkerung noch keinen Kontakt mit dem Virus hatte und weiterhin empfänglich für eine Infektion ist", so RKI-Präsident Lothar Wieler. Der Nachweis spezieller Antikörper im Blut gilt als Hinweis auf eine durchgemachte Infektion.