Letztes Update:
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Fans von Lazio im Derby gegen AS Rom. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa

17:37
13.07.2020
Die Fußballclubs der ersten italienischen Liga wollen sich beim Verband FIGC und bei der Regierung in Rom dafür stark machen, die Stadien teilweise wieder für Zuschauer zu öffnen. "Wir stellen ein Regelwerk zusammen, das in den nächsten Stunden dem FIGC-Präsidenten Gabriele Gravina vorgelegt wird, damit er es in seinen Gesprächen mit Regierungsvertretern verwenden kann", teilt die Serie A mit. Noch in den letzten Spielen der laufenden Saison solle jedem Verein die Möglichkeit gegeben werden, sein Stadion für eine begrenzte Anzahl von Fans wieder zu öffnen, heißt es. Derzeit sind in der Serie A noch sechs Runden bis zum 2. August angesetzt. Die Regierung in Rom arbeitet aktuell an einem neuen Dekret zum Verlängerung des Notstands. Dabei wird allgemein erwartet, dass große Events zunächst weiter untersagt bleiben.  

17:18
13.07.2020
Der Deutsche Fußball-Bund will mit einem Muster-Hygienekonzept seine Amateur-Mannschaften bei ihrer Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb trotz der anhaltenden Corona-Pandemie unterstützen. "In dieser Ausnahmesituation wollen wir Ihnen damit eine Orientierung geben, wollen Wege zeigen, wie Fußball im Amateurbereich wieder im Wettbewerb gespielt werden kann", schreiben DFB-Präsident Fritz Keller und sein Vize Rainer Koch in einem gemeinsamen Vorwort zum Leitfaden "Zurück ins Spiel". "Für eine Rückkehr zur Normalität ist es noch zu früh. Aber jede Lockerung bedeutet einen Zuwachs an Lebensqualität." Das in einer Mitteilung vorgestellte Konzept beinhaltet unter anderem Hinweise auf die üblichen Regeln wie das Einhalten des Mindestabstands von 1,50 Meter außerhalb des Spielfelds, das Unterlassen von Spucken und von Nasenputzen auf dem Spielfeld oder auf die Hust- und Nies-Etikette. Trainieren und Spielen dürfen nur Personen ohne Covid-19-Symptome, heißt es weiter.

Thomas Dreßen in Aktion. Foto: Gabriele Facciotti/AP/dpa