Die Kinderhilfsorganisation
Save the Children warnt vor einem
weltweiten Bildungsnotstand als Folge der Pandemie. Bis Jahresende könnten
fast zehn Millionen Kinder für immer vom Unterricht ausgeschlossen sein. Besonders betroffen seien
Mädchen in ärmeren Ländern oder Konfliktregionen, die aufgrund der Schulschließungen und wirtschaftlichen Probleme in
Kinderarbeit oder Frühehen gezwungen würden.
Als Konsequenz fordert die Kinderrechtsorganisation unter anderem Kreditgeber auf, den ärmsten Staaten einen
Aufschub bei der Schuldentilgung zu gewähren. Am größten ist das Risiko, nicht mehr zur Schule zurückzukehren, dem Bericht zufolge in zwölf Staaten, die überwiegend in
West- und Zentralafrika liegen. Aber auch der Jemen und Afghanistan zählen dazu.