Nach dem Tod eines Busfahrers versichert Frankreichs Premier Jean Castex, dass die Justiz "die Täter dieses verabscheuungswürdigen Verbrechens bestrafen" wird. "Dieser barbarische Akt erfordert die schärfsten Sanktionen gegen die vier Täter", fordert der konservative Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi. Der Busfahrer war Anfang der Woche bei einem Angriff schwer verletzt worden - er wurde für hirntot erklärt. Gestern starb der Endfünfziger schließlich.
Berichten zufolge hatte der Fahrer mehrere Menschen an einer Haltestelle zurückgewiesen. Sie wollten demnach trotz Maskenpflicht ohne Schutzmasken und gültige Fahrscheine in den Bus einsteigen. Die Zurückgewiesenen griffen den Busfahrer an; er wurde heftig auf den Kopf geschlagen. Vier Tatverdächtige wurden Berichten zufolge festgenommen. Gegen zwei von ihnen, einen 22- und einen 23-Jährigen, wird demnach wegen versuchten Totschlags ermittelt, gegen die zwei weiteren Verdächtigen wegen unterlassener Hilfeleistung.