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Sarghersteller in Ris Orangis unweit von Paris. Foto: Rafael Yaghobzadeh/AP/dpa

19:46
10.07.2020
In Frankreich sind mehr als 30.000 Menschen infolge der Coronavirus-Pandemie gestorben. Mindestens 30.004 Menschen seien seit Beginn der Epidemie in Frankreich ums Leben gekommen, teilen die französischen Gesundheitsbehörden mit. In den vergangenen 24 Stunden seien in den Krankenhäusern 25 Corona-Tote hinzugekommen. Die Zahl der Toten in Pflegeeinrichtungen werde erst am 15. Juli wieder aktualisiert.
In Frankreich galten von Mitte März an rund zwei Monate sehr strenge Ausgangsbeschränkungen. Seit dem 11. Mai wurden die Regelungen gelockert.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio (M) bei einer Anti-Rassimus-Aktion auf der Fifth Avenue. Foto: Sonia Moskowitz Gordon/ZUMA Wire/dpa

19:29
10.07.2020
Im von der Pandemie stark betroffenen New York ist das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende September verlängert worden. "Wir schauen uns die Forschung an. Wir schauen uns die Daten an", sagte Bürgermeister Bill de Blasio beim Nachrichtensender CNN: "Die Daten sagen uns, dass es gerade nicht die Zeit für Großveranstaltungen ist." Unter das Verbot, das erstmals Mitte März verhängt worden war, fielen alle Veranstaltungen, für die eine Genehmigung der Stadt vorgeschrieben ist - etwa Konzerte, Paraden oder Straßenfeste. 
Ausgenommen seien allerdings die Proteste gegen Rassismus und Polizeibrutalität, die seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai anhalten. "Das ist ein sensibles Thema. Wenn man nur über Gesundheit spricht, würden wir immer sagen: 'Hey Leute, bleibt zuhause, wenn ihr könnt.' Aber wir verstehen, dass die Menschen in diesem historischen Moment über das Bedürfnis nach historischen Veränderungen sprechen."