Letztes Update:
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Foto: Jaroslav Novák/TASR/dpa

13:34
10.07.2020
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban knüpft seine Zustimmung zu den geplanten Corona-Wiederaufbauhilfen der Europäischen Union an die Bedingung, dass die Empfängerländer über diese Gelder frei verfügen dürfen. Ungarn könnte gegen den 750-Milliarden-Euro-Wiederaufbaufonds, der auch mit der Aufnahme von Schuldenaufnahme durch die EU-Mitgliedsländer einhergeht, sein Veto einlegen, sagte der rechts-nationale Politiker im staatlichen Rundfunk. Dies sei aber nur ein Mittel für den äußersten Fall. "Wenn wir uns schon verschulden (...), dann sollten wir einander nicht darin einschränken, wie wir das Geld ausgeben", fügte er hinzu.
In der kommenden Woche befasst sich ein zweitägiger EU-Sondergipfel mit dem mehrjährigen Finanzrahmen der Union und mit dem Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise.

13:17
10.07.2020
Nach mehreren eingeschleppten Corona-Fällen verschärft die griechische Regierung ihre Kontrollen an der Grenze zu Bulgarien. Ab kommenden Dienstag müssen alle Reisenden, die vom bulgarischen Kulata ins griechische Promachonas kommen, einen negativen Coronatest vorzeigen, der höchstens 72 Stunden alt ist. Dies teilte ein Regierungssprecher im griechischen Staatsfernsehen mit. Der Übergang zwischen Promachonas und Kulata ist der einzige für Touristen geöffnete Grenzübergang in Griechenland. In den vergangenen Tagen waren Dutzende rumänische und bulgarische Touristen in Griechenland positiv auf das Coronavirus getestet worden. In den beiden Ländern waren zuletzt Hunderte Neuinfektionen registriert worden.