UPDATE | Finnland sieht im neuen Vorschlag von EU-Ratschef Charles Michel zum milliardenschweren Corona-Konjunkturprogramm weiteren Nachbesserungsbedarf. Hinsichtlich des mehrjährigen EU-Haushaltsrahmens gebe es in Michels Vorschlag einige richtige Schritte, so die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin auf Twitter. So müsse beim Wiederaufbauprogramm noch viel Arbeit getan werden, ergänzt sie. "Wir brauchen ein niedrigeres Gesamtniveau und ein besseres Gleichgewicht zwischen Zuschüssen und Krediten."
Michel schlägt in seinem Vorschlag einen etwas kleineren siebenjährigen EU-Haushaltsrahmen vor als bisher in der Debatte: 1,074 Billionen Euro statt rund 1,1 Billionen. Das Aufbauprogramm, das diesen Haushaltsplan ergänzen soll, will Michel jedoch wie geplant bei 750 Milliarden Euro halten, davon 500 Milliarden als Zuschüsse an Krisenstaaten.