Letztes Update:
20210102013048

08:21
10.07.2020
Ein Fastfood-Snack für eine Geburtstagsparty in Australien ist die Gäste teuer zu stehen gekommen. Weil sie gegen die Ausgangssperren wegen der Pandemie verstießen, mussten die Partygäste in Melbourne insgesamt etwa 26.000 australische Dollar (etwa 16.000 Euro) an Strafe zahlen, wie die Polizei mitteilt. Melbourne, die zweitgrößte Stadt des Kontinents, befindet sich wegen eines rasanten Anstiegs der Infektionszahlen erneut in einem sechswöchigen Lockdown. 
Medizinisches Personal hatte beim Essen in einem Fastfood-Restaurant zwei Personen gesehen, die dort in der Nacht 20 Portionen bestellten - und daraufhin die Polizei informiert. Anhand des Nummernschilds fanden die Beamten den Ort der Geburtstagsparty heraus. Als sie eintrafen, seien 16 Personen dabei gewesen, ihren Fastfood-Snack zu essen. Für jeden der 16 Verstöße stellte die Polizei 1652 australische Dollar in Rechnung, zusammen rund 26.000 Dollar.    

Foto: Daniel Reinhardt/dpa

07:38
10.07.2020
In Deutschland sind Gutverdiener einer Studie zufolge mit der Corona-Krisenpolitik im Schnitt zufriedener als solche mit weniger Einkommen. Das geht aus einer repräsentativen Analyse der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, die dafür mehr als 6300 Beschäftigte befragen ließ. So gab unter jenen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1500 Euro pro Monat nur knapp die Hälfte an, mit der Anti-Krisenpolitik von Bund und Ländern zufrieden zu sein. Bei Menschen mit einem Haushaltsnetto von mehr als 3200 Euro lag die Zustimmung hingegen bei 72 Prozent.  

Rechnet man alle zusammen, sind immerhin zwei Drittel mit dem Corona-Management ihrer Regierenden eher oder voll zufrieden. Allerdings halten es auch knapp 40 Prozent für möglich, dass die Pandemie "benutzt wird, um die Interessen von Reichen und Mächtigen durchzusetzen".

Ein ultra-orthodoxer jüdischer Mann während eines Morgengebets in Bnei Brak. Foto: Oded Balilty/AP/dpa