Letztes Update:
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Foto: J. David Ake/AP/dpa

03:08
10.07.2020
Mit einer neuen Kampagne will die schwer von der Corona-Pandemie betroffene Millionenmetropole New York nach und nach wieder Touristen anziehen. Unter dem Motto "All in New York", das auf Deutsch etwa "Alles in New York", aber auch "Alles für New York" bedeuten kann, sollen zunächst die Bewohner der Metropolregion dazu verlockt werden, ihre Heimat wieder ausgiebiger zu erkunden, wie die Tourismusbehörde NYC & Company mitteilte.
Später sollen dann auch wieder regionale, überregionale, landesweite und dann internationale Besucher angesprochen werden - alles unter Betonung von Abstands- und Hygieneregeln. Die Kampagne sei ein "wichtiger erster Schritt" bei der "nicht zu unterschätzenden Herausforderung, den Tourismus wiederaufzubauen", sagt Behördenchef Fred Dixon. "Die Erholung des Tourismus wird allmählich verlaufen, aber sie wird kommen."

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02:10
10.07.2020
Lässt die Corona-Krise die Weltbevölkerung schrumpfen? Diese Fragen stellt Demografen im Moment vor große Aufgaben. "Das Geschehen jetzt live zu beurteilen ist aufgrund der Datenlage schwierig", erklärt Frank Swiaczny, Chef für Bevölkerungsentwicklung bei den Vereinten Nationen in New York, vor dem Weltbevölkerungstag am 11. Juli. Denn die benötigten genauen Zahlen werden in den Ländern sehr unterschiedlich oder gar nicht erhoben und können inmitten der Pandemie nicht laufend aktualisiert werden.
Bei der Bevölkerungsentwicklung gibt es zwei Hauptfaktoren: Die Sterblichkeit und die Geburtenrate. "Was wir jetzt im Moment sehen, ist eine sogenannte Übersterblichkeit", sagt Swiaczny. Dabei handelt es sich um das Plus an Toten während der Pandemie im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre. Übersterblichkeit trete vor allem in besonders schwer getroffenen Gebieten wie zum Beispiel in New York oder in Norditalien auf, wo zusätzlich das Gesundheitssystem überlastet war.