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Kinder füllen in einem provisorischen Lager für Familien in Idlib Behälter mit Wasser auf. Foto: Anas Alkharboutli/dpa

09:56
11.07.2020
UPDATE | Nach Bekanntwerden eines ersten Corona-Falls in der von Rebellen kontrollierten Region Idlib in Syrien haben zahlreiche Krankenhäuser ihre Arbeit drastisch reduziert. Das Krankenhaus in Bab al-Haua, wo ein Arzt positiv auf das getestet worden war, sei komplett geschlossen worden, so Mazen Kewara von der Syrian American Medical Association (SAMS). Weitere Krankenhäuser nähmen nur noch Notfälle an. Inzwischen seien zwei weitere Ärzte positiv getestet worden.
In der Rebellenprovinz Idlib leben nach UN-Angaben mehr als vier Millionen Menschen, von denen die meisten Flüchtlinge sind. Hilfsorganisationen warnen vor einem unkontrollierten Ausbruch des Coronavirus in der Provinz im Nordwesten des Bürgerkriegslandes. Die Region ist auf Hilfslieferungen angewiesen. 

Foto: Ronen Zvulun/Reuters/AP/dpa/Archiv

19:32
09.07.2020
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu stellt ein Hilfspaket zur Linderung des finanziellen Drucks während der Corona-Krise vor. Das Programm solle Beschäftigten, Selbstständigen und Unternehmen bis Juni kommenden Jahres ein Sicherheitsnetz bieten, so Netanjahu. Nach Angaben des Finanzministers Israel Katz hat es einem Umfang von 80 Milliarden Schekel (20 Milliarden Euro). Ein Teil soll aus dem Haushalt und der Rest aus Krediten finanziert werden.

Die Folgen der ersten Corona-Einschränkungen vom Frühjahr haben der Wirtschaft des Landes schwer zugesetzt. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei mehr als 20 Prozent. Finanziell angeschlagene Israelis hatten Netanjahu vorgeworfen, vorherige Hilfsversprechungen nicht umgesetzt zu haben.