Über den weltweiten Umgang mit der Corona-Pandemie und die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen Mitgliedsländer im November erstmals Bilanz ziehen. Die WHO kündigt eine unabhängige Kommission an, die von der früheren Premierministerin Neuseelands, Helen Cark, und der früheren Präsidentin Liberias, Ellen Johnson Sirleaf, geleitet wird. Sie sollen mit anderen Teilnehmern der "Unabhängigen Kommission für Pandemie-Vorsorge und Reaktion (IPPR)" unter anderem untersuchen, wie es zu der Pandemie kam und was zu tun ist, um eine ähnliche Ausbreitung in Zukunft zu verhindern.
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagt, die Länder seien trotz zahlreicher Warnungen vor einer Pandemie nicht richtig vorbereitet gewesen. Bei der Untersuchung geht es nicht nur um die Rolle der WHO, sondern um die Leistungen und Fehlleistungen aller Länder.