Letztes Update:
20210102013048

14:44
09.07.2020
Über den weltweiten Umgang mit der Corona-Pandemie und die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen Mitgliedsländer im November erstmals Bilanz ziehen. Die WHO kündigt eine unabhängige Kommission an, die von der früheren Premierministerin Neuseelands, Helen Cark, und der früheren Präsidentin Liberias, Ellen Johnson Sirleaf, geleitet wird. Sie sollen mit anderen Teilnehmern der "Unabhängigen Kommission für Pandemie-Vorsorge und Reaktion (IPPR)" unter anderem untersuchen, wie es zu der Pandemie kam und was zu tun ist, um eine ähnliche Ausbreitung in Zukunft zu verhindern.
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagt, die Länder seien trotz zahlreicher Warnungen vor einer Pandemie nicht richtig vorbereitet gewesen. Bei der Untersuchung geht es nicht nur um die Rolle der WHO, sondern um die Leistungen und Fehlleistungen aller Länder. 

Schlange vor einem Arbeitsamt in den USA. Foto: Rick Bowmer/AP/dpa/Archiv

14:30
09.07.2020
Die Pandemie wirkt sich in den USA weiter erheblich auf den Arbeitsmarkt aus. In der vergangenen Woche Juli stellten nach Angaben des Arbeitsministeriums 1,3 Millionen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe. In der Woche davor waren es 1,4 Millionen Anträge.
Experten rechnen für 2020 mit einer Rezession und befürchten, dass die Arbeitslosenquote auch Ende des Jahres noch bei knapp 10 Prozent liegen könnte. Zuletzt sank die Arbeitslosenquote von 13,3 Prozent im Mai auf 11,1 Prozent im Juni. Vor der Zuspitzung der Pandemie in den USA im März hatte die Arbeitslosenquote noch bei 3,5 Prozent gelegen.

Symbolbild: Jae C. Hong/AP/dpa