Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht sich dafür aus, wieder mehr medizinische Schutzausrüstung in Europa zu produzieren. Die Pandemie habe gezeigt, wie störungsanfällig internationale Lieferketten sein könnten, so Steinmeier bei einem Besuch bei dem Medizintechnikhersteller Dräger in Lübeck.
In Gesprächen mit der Unternehmensleitung und Mitarbeitern informierte er sich über die Fertigung von Beatmungsgeräten, die seit März stark ausgeweitet worden ist. Der Besuch in Lübeck ist der erste offizielle Termin außerhalb Berlins, den der Bundespräsident nach den Lockerungen der Maßnahmen in der Corona-Krise wahrnimmt.