Videosprechstunden mit einem Arzt oder Therapeuten sind in der Corona-Krise einer Umfrage zufolge stärker in Schwung gekommen. Eine Nutzung vorstellen können sich aktuell 45 Prozent der Bundesbürger, wie eine Befragung des Digitalverbands Bitkom ergab. Im Mai waren es 39 Prozent gewesen, im Mai vergangenen Jahres 30 Prozent.
Tatsächlich schon eine Videosprechstunde genutzt haben demnach nun 13 Prozent der Befragten, nachdem es im Mai acht Prozent und im Mai vergangenen Jahres fünf Prozent waren. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder sagt, die Corona-Krise habe einen unerwarteten und ungewollten Schub für die Digitalisierung des Gesundheitswesens entwickelt. Dies gelte es nun auch in die Zeit danach weiterzutragen.