Letztes Update:
20210102013048

02:44
09.07.2020
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt appelliert an den niederländischen Regierungschef Mark Rutte, die Ablehnung nicht zurückzahlbarer EU-Milliardenhilfen in der Pandemie zu überdenken. "Wir müssen in ganz Europa darauf schauen, dass wir wieder wirtschaftlich erfolgreich sind. Wir müssen darauf schauen, dass wir in ganz Europa wieder Wachstum erzeugen", sagt Dobrindt der Deutschen Presse-Agentur. 

"Ich bin mir relativ sicher, dass auch die sogenannten sparsamen Vier sich so einer Logik nicht entziehen werden und entziehen wollen." Die Niederlande gehören mit Österreich, Dänemark und Schweden zu den "sparsamen Vier", die nicht rückzahlbare Milliardenzuwendungen ablehnen. 

Times Square in New York. Foto: Michael Nagle/XinHua/dpa

01:29
09.07.2020
Die Schulen in der besonders schlimm von der Corona-Krise getroffenen Metropole New York sollen nach dem Willen von Bürgermeister Bill de Blasio im September nur eingeschränkt öffnen. "Durch eine Mischung aus Lernen vor Ort in der Schule und zu Hause können wir mehr Platz in jedem Klassenraum und jedem Gebäude schaffen", so de Blasio bei einer Pressekonferenz in New York. 
"Für die meisten Kinder bedeutet das, dass sie an zwei Tagen die Woche in die Schule kommen. Für die öffentlichen Schulen New Yorks ist das eine Premiere, aber es ist der einzige Weg, unsere Kinder sicher zurück in die Schule zu bringen." Die öffentlichen Schulen in New York sind seit März geschlossen, für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen gibt es eine Notbetreuung.

00:21
09.07.2020
Die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll soll trotz der Corona-Krise im Zeitplan bleiben. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung habe vergangene Woche zugesichert, dass der erste Zwischenbericht zu möglichen Standorten wie geplant bis 30. September vorliegen werde, sagt der Präsident des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, Wolfram König. Ab Mitte Oktober bis Mitte Juni seien vier "Fachkonferenzen Teilgebiete" geplant, in denen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt würden. Eine Vor-Festlegung auf einen Standort sei mit dem Zwischenbericht nicht verbunden, betont er.
Bis 2031 soll ein Ort in Deutschland gefunden werden, an dem der strahlende Abfall aus Atomkraftwerken möglichst sicher unterirdisch gelagert werden kann. Derzeit wertet die Bundesgesellschaft für Endlagerung geologische Daten aus, anhand derer bestimmte Gebiete dafür ausgeschlossen werden. In Frage kommen Granit, Salzstein und Ton. Ausschlusskriterien sind etwa Erdbeben-Risiken. Dazu kommen Abwägungskriterien, etwa, ob Wärmestrahlung abgeleitet werden kann.