Letztes Update:
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Foto: Richard Drew/AP/dpa

01:57
08.07.2020
Der traditionsreiche Jeans-Hersteller Levi Strauss (Levi's) will nach einem starken Umsatzrückgang und roten Zahlen in der Corona-Krise Hunderte Stellen streichen. Im zweiten Quartal brachen die Erlöse im Jahresvergleich um 62 Prozent auf 498 Millionen Dollar (442 Mio Euro) ein, wie das Unternehmen mitteilt. Unterm Strich erlitt Levi's einen Quartalsverlust von 363 Millionen Dollar. 
Die Aktie reagierte nachbörslich mit deutlichen Kursabschlägen. Um die Kosten zu senken, sollen jetzt rund 700 Bürojobs wegfallen. Das entspricht laut Levi's etwa 15 Prozent der Stellen außerhalb von Verkauf und Produktion. Die Maßnahme soll jährlich 100 Millionen Dollar einsparen. Insgesamt hat Levi's nach eigenen Angaben rund 14.400 Mitarbeiter. Das Unternehmen war 2019 nach langer Abstinenz an die Börse zurückgekehrt, doch die Aktie ist seitdem stark gesunken. 

Momentaufnahme aus Yangon: Mit Mundschutz und Schirm gegen die Sonne unterwegs auf einem Zebrasteifen. Foto: U Aung/XinHua/dpa

23:20
07.07.2020
In Teilen Myanmars weiß die Bevölkerung laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International nur wenig über die Gefahren des Coronavirus, da bei ihnen seit Monaten eine Internetsperre gilt. In der besonders betroffenen Krisenregion Rakhine seien zwar bislang größere Ausbrüche erspart geblieben, allerdings seien die Fallzahlen im Juni angestiegen, heißt es in einer Mitteilung zu neuen Untersuchungen von Amnesty International.

Die von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi geführte Regierung von Myanmar hatte Anfang Februar in weiteren Teilen der Region das Internet abstellen lassen. Die Regierung hat das mit Anforderungen der Sicherheit und öffentlichem Interesse begründet.