Corona-Patienten werden im Rahmen einer von der
WHO koordinierten Studie
ab sofort nicht mehr mit Lopinavir/Ritonavir behandelt, das gegen HIV entwickelt worden war. Ausschlaggebend seien
keine Sicherheitsbedenken, betont eine WHO-Sprecherin. Vielmehr habe sich gezeigt, dass die Mittel bei den Patienten
praktisch keinen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit hatten.
Dasselbe gelte für das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin. Das Ende der Tests damit hatte die WHO schon am 17. Juni angekündigt. Hydroxychloroquin war in den Schlagzeilen, weil
US-Präsident Donald Trump es mehrfach angepriesen hatte.