Letztes Update:
20210102013048

13:02
03.07.2020
Wie an vielen Orten auf der Welt gelten in Taiwan seit Monaten strenge Reisebeschränkungen. Der Flughafen der Hauptstadt Taipeh hatte für einige Gäste nun zumindest eine "Fake-Reise" im Angebot. Wie die taiwanische Nachrichtenagentur CNA berichtet, durften 60 Teilnehmer, die unter 7000 Interessenten ausgelost wurden, nach monatelanger Abstinenz wenigstens mal wieder den Beginn einer Reise erleben. 

Nach dem Einchecken erhielten sie Bordkarten und passierten Sicherheitskontrolle und Zoll, bevor sie in einen Airbus A330 von Taiwans größter Fluggesellschaft China Airlines stiegen. Allerdings hob der Flieger nicht ab. Stattdessen gab es ein gemeinsames Essen in einem der Flughafenrestaurants. Der Flughafen Songshan nutzte die Trockenübung, um seine neuen Corona-Sicherheitskontrollpunkte zu demonstrieren und um auf die abgeschlossenen Renovierungsarbeiten aufmerksam zu machen. 

Foto: Virginie Lefour/BELGA/dpa

12:48
03.07.2020
Europas größter Billigflieger Ryanair will die ausstehenden Erstattungen für in der Corona-Krise abgesagte Flüge schneller bearbeiten. Mehr als 90 Prozent der zwischen März und Juni betroffenen Kunden sollen ihr Geld bis Ende Juli erhalten, verspricht Manager Eddie Wilson laut einer Mitteilung des irischen Unternehmens. Man habe zusätzliche Mitarbeiter geschult, um den Stau zu beseitigen.
Nach EU-Recht sind Fluggesellschaften bei von ihnen stornierten Flügen verpflichtet, den Ticketpreis innerhalb von sieben Tagen zu erstatten. In der Corona-Krise hatte dies auch bei anderen Gesellschaften nicht geklappt. So hat der Lufthansa-Konzern vor einer Woche angekündigt, den Stau innerhalb von sechs Wochen zu beseitigen. Es standen noch rund eine Milliarde Euro an Erstattungen aus. Ryanair nennt weder Zahl noch Summe der Erstattungen. 

12:38
03.07.2020
Nach einem starken Anstieg der Infektionszahlen verhängt die serbische Regierung für die Hauptstadt Belgrad Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. So gilt nunmehr Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Ämtern. Zuwiderhandelnde können mit Geldstrafen bis 5000 Dinar (42 Euro) belegt werden. Gaststätten, Cafés und Clubs müssen spätestens um 23 Uhr schließen. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind nur mehr noch mit bis zu 100 Teilnehmern, im Freien mit bis zu 500 Teilnehmern erlaubt. Ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.
Serbien hatte gestern 359 neue Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 verzeichnet. Vier Fünftel der Fälle ereigneten sich im Großraum Belgrad, wo 2,5 Millionen der knapp 7 Millionen Serben leben. Bis gestern Nachmittag waren nachweislich 15.195 Menschen mit Coronavirus infiziert. 1996 Fälle galten als aktiv, 287 Patienten starben mit dem Virus.