Der US-Paketdienstleister Fedex steckt die Corona-Krise bislang besser weg als erwartet. Im jüngsten Geschäftsquartal (bis Ende Mai) sanken die Erlöse im Jahresvergleich nur um überraschend geringe zwei Prozent auf 17,4 Milliarden Dollar (15,5 Mrd Euro), wie der Deutsche-Post-Rivale nach US-Börsenschluss mitteilt. Analysten hatten mit deutlich stärkeren Einbußen gerechnet. Anleger reagierten erfreut und ließen die Aktie nachbörslich zunächst um über neun Prozent steigen.
Der Betriebsgewinn brach zwar von 1,3 Milliarden auf 475 Millionen Dollar ein, hier spielen allerdings auch Sonderfaktoren eine Rolle. Fedex musste aufgrund der Pandemie durchaus deutliche Abstriche machen, das Versandaufkommen von Geschäftskunden ging deutlich zurück. Die boomenden Online-Bestellungen von Privatpersonen während der Lockdown-Maßnahmen sorgten dennoch für hohe Nachfrage.