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Artisten mit Einrädern während der "Totem"-Show des Cirque du Soleil. Bis zum 20. März gastierte der Zirkus auf der Theresienwiese in München. Foto: Ursula Düren/dpa/Archiv 

08:08
30.06.2020
UPDATE | Das kanadische Live-Unterhaltungs-Unternehmen Cirque du Soleil beantragt Insolvenzschutz und entlässt vorerst rund 3480 Mitarbeiter. Der Schritt sei eine Folge der "immensen Störungen und aufgezwungenen Einstellungen von Shows" in der Folge der Pandemie, teilt das Unternehmen mit.Der Entertainment-Konzern will seine Schulden mit Hilfe der kanadischen Regierung und von bisherigen Beteiligungsgesellschaften umschichten. 
Weltweit hatte Cirque du Soleil im Zuge der Pandemie den Betrieb von mehreren Dutzend Shows einstellen müssen, darunter allein sechs im US-Glücksspielparadies Las Vegas. Auch zwei Produktionen in Deutschland waren betroffen. Aktuell sind Aufführungen bis Ende August 2020 ausgesetzt. Die Produktion soll laut Webseite nach 16 Vorstellungen im September auslaufen. Für September 2021 ist eine neue Show in Berlin angekündigt.

19:57
29.06.2020
Der US-amerikanische Golfprofi Harris English ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und kann nicht bei der Rocket Mortgage Classic in Detroit ab Donnerstag teilnehmen. Das teilt die PGA-Tour mit. "Obwohl es enttäuschend ist, diese Nachricht zu erhalten, weil ich mich gesund fühle, freue ich mich, dass die neuen Sicherheitsregeln funktionieren", wird Harris in der Mitteilung zitiert. Nach PGA-Angaben ist English der fünfte an Covid-19 erkrankte Golfprofi seit dem Neustart am 11. Juni.

19:45
29.06.2020
Das berühmte Indie-Filmfestival Sundance wird im kommenden Jahr weitgehend ins Internet verlegt - ergänzt um Veranstaltungen in mehreren US-Großstädten. Das Festivalprogramm soll online verfolgt werden können, erklärt Direktorin Tabitha Jackson. Um das Touristenaufkommen in den Ausrichtungsort Salt Lake City und Park City zu reduzieren, werden einzelne Premieren andernorts ausgerichtet.
Aktuell gehen die Organisatoren davon aus, dass bis Januar 2021 wegen der Corona-Pandemie zwar möglicherweise Treffen erlaubt seien, aber Reisen, Großveranstaltungen und Shuttlebusse oder überfüllte Zelte weiter schwierig sein könnten.