Sänger und Entertainer Guildo Horn (57) vermisst in der Corona-Krise vor allem richtige Konzerte mit seinen Fans. "Das ganz nahe, schweißtriefende Horngetue auf der Bühne fehlt mir zusehends. Ich werde auch immer bauchiger um den Bauch, trage quasi einen Coronaranzen", sagte Horn der Deutschen Presse-Agentur. Er habe zwar auch ein paar Drive-In-Konzerte gespielt und Danke-Ständchen für Social Media und fürs Radio gesungen - aber das sei nicht dasselbe.
Er könne dieser Ausnahmezeit nichts Positives abgewinnen: "Beruflich ist das Ganze hier ein mittlerer Totalschaden für meine Band, meine Crew und mich. Wie überall in der Unterhaltungs- und Kulturbranche eben." Als "Lebenskünstler" würden sie als erste und als letzte wieder "angeknipst". "Hoffentlich aber bald mal wieder." Und: Die Unterteilung in systemrelevant und nicht habe ihn "geschmerzt". "In einem Gesellschaftssystem ist jeder relevant!", sagte Horn. Und als Künstler "in diesen strammen Zeiten" allemal.