Letztes Update:
20210102013048

14:14
26.06.2020
Vor den geplanten Fan-Protesten beim kriselnden Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 wird die Kritik an Aufsichtsratschef Clemens Tönnies lauter. "Clemens Tönnies wird als verantwortungslos wahrgenommen. Als Schalker schämt man sich mittlerweile für den Verein", sagt Katharina Strohmeyer, Mitorganisatorin der Proteste, der "Welt". "Jedes Mal", wenn über die Vorkommnisse bei Tönnies-Fleisch berichtet werde, heiße es: "Tönnies, der Schalke-Boss." Das sei ein "riesiger Imageschaden",  kommentiert Strohmeyer.
Ziel sei die Ablösung von Tönnies an der Spitze des Schalker Aufsichtsrates. "Viele sagen: Endlich geht es los, endlich passiert etwas", sagt Strohmeyer. "Ich finde, der Verein gibt ein zunehmend desaströses Bild ab. Und im Laufe dieser Saison ist das Fass dann übergelaufen."

13:39
26.06.2020
Die Bundesregierung stellt den wegen der Pandemie aus dem Ausland zurückgeholten 67.000 Touristen 200 bis 1000 Euro für die Flüge in Rechnung. Damit sollen 40 Prozent der Gesamtkosten der beispiellosen Aktion von 94 Millionen Euro gedeckt werden. Die Kostenbeteiligung der Gestrandeten wird gestaffelt: Für Flüge von den Kanarischen Inseln und Nordafrika müssen 200 Euro gezahlt werden, für das südliche Afrika und die Karibik werden 500 Euro fällig, Rückkehrer aus Südamerika und Asien müssen 600 Euro zahlen, und wer aus Neuseeland und Australien zurückgeholt wurde, erhält eine Rechnung über 1000 Euro. 
"Mit der Pauschalenlösung hat sich die Bundesregierung für eine transparente und möglichst unbürokratische Lösung entschieden, welche die Gleichbehandlung aller Reisenden zum Ziel hat", heißt es aus dem Auswärtigen Amt. Insgesamt wurden etwa 240.000 Reisende zurückgebracht. Die Reiseveranstalter brachten die Touristen, die bei ihnen gebucht hatten, selbst kostenlos zurück. 

Foto: Bernd Thissen/dpa/Archiv