Letztes Update:
20210102013048

08:14
26.06.2020
Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell zeigt Unverständnis zur Bewertung der Situation in seinem Land durch die Weltgesundheitsorganisation WHO. "Das ist leider eine totale Fehldeutung der Daten", sagt Tegnell im schwedischen Fernsehsender SVT. Schweden habe steigende Fallzahlen, die jedoch darauf beruhten, dass das Land deutlich mehr Tests durchführe als vorher, so Tegnell. "Es ist unglücklich, Schweden mit Ländern zu vermischen, die zuvor überhaupt keine Probleme hatten und offenbar erst am Anfang ihrer Epidemie stehen." 
Zum Hintergrund: Der Leiter des WHO-Regionalbüros Europa, Hans Kluge, hatte gestern von erneut steigenden Corona-Zahlen in Europa gesprochen (wir berichteten). 30 Länder in der europäischen Region hätten im Laufe der vergangenen beiden Wochen wieder steigende Fallzahlen vermeldet. In elf Ländern habe eine beschleunigte Übertragungsrate zu einem sehr deutlichen Wiederaufleben des Coronavirus geführt - darunter auch Schweden.

07:53
26.06.2020
Erneut Verkehrschaos an der Grenze Griechenlands zu Bulgarien: Tausende Touristen aus Bulgarien, Rumänien, Serbien, Nordmazedonien und anderen Staaten der Region strömen zum wichtigsten Grenzübergang zwischen Griechenland und Bulgarien bei Promachonas, wie das griechische Fernsehen berichtet.

"Wir fühlen uns sicher, mit dem Auto zu fahren. Wir planen 14 Tage zu bleiben"
, sagt eine bulgarische Urlauberin dem griechischen TV-Sender Skai. Der Stau entsteht nicht nur, weil Tausende Touristen kommen, sondern auch weil die anderen Grenzübergänge Griechenlands zu Albanien und Nordmazedonien sowie der Türkei wegen der Pandemie geschlossen sind. Mit der Öffnung weiterer Grenzübergänge werde bis 1. Juli gerechnet.

Macht mit dem Podcast erst einmal Pause: Christian Drosten. Foto: Christophe Gateau/dpa
'Das Coronavirus-Update' demonstriert, dass auch ausführlicher Wissenschaftsjournalismus das Publikum fesseln kann - und erschließt ganz nebenbei neue Hörergruppen für das Medium Podcast. 06:15
26.06.2020
Die Grimme-Jury in ihrer Begründung