Zum Schutz vor Keimen überzieht die Deutsche Bahn Oberflächen in einigen Bussen mit einer speziellen Beschichtung. Im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojekts seien zunächst zwölf Regionalbusse in Dormagen entsprechend ausgestattet worden, teilt die Deutsche Bahn mit. Alle Flächen, die von Fahrgästen und Mitarbeitern im Bus berührt werden könnten - zum Beispiel Lenkrad, Sitze, Stoppschalter und Haltestangen - seien mit einem antiviral und antibakteriell wirksamen Stoff eingesprüht worden.
Dadurch werde nachweislich eine Keimreduktion von über 90 Prozent erreicht. Die farblose Suspension schütze die behandelten Flächen mindestens zwölf Monate gegen Keime. Sie wirke unter anderem aktiv gegen Hefepilze, Schimmel, Bakterien und Viren wie das Norovirus und das Coronavirus. So werde zwischen den üblichen Reinigungsintervallen mehr Sicherheit für Fahrgäste und Personal gewährleistet.