Letztes Update:
20210102013048
Foto: Christophe Gateau/dpa

06:36
25.06.2020
Dämpfer für die deutsche Bauindustrie in der Corona-Krise: Im April verbuchte das Bauhauptgewerbe 5,3 Prozent weniger neue Aufträge als ein Jahr zuvor. Für die ersten vier Monate 2020 errechnete das Statistische Bundesamt einen Rückgang beim realen Auftragseingang um 3,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Dies erkläre sich zwar auch dadurch, dass zu Jahresbeginn 2019 die Bestellungen außergewöhnlich hoch gewesen seien, teilt das Bundesamt mit. Allerdings dürfte zu dem Rückgang nach Einschätzung der Wiesbadener Statistiker auch beigetragen haben, dass "Unternehmen geplante Bauvorhaben aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit in der Corona-Krise zurückgestellt haben".

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (l.) und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes. Foto: Marijan Murat/dpa

07:25
25.06.2020
UPDATE | Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben bereits Einschränkungen für Urlauber aus den nordrhein-westfälischen Corona-Risikogebieten angeordnet. Nun will auch Baden-Württemberg Reisende nicht mehr im Land übernachten lassen. Das Beherbergungsverbot für Besucher aus einem Kreis mit erhöhtem Infektionsgeschehen soll schnell in Kraft treten. Es gelte, sobald die Verordnung vom Sozial- und vom Wirtschaftsministerium notverkündet werde, teilt das Staatsministerium in Stuttgart mit. 

Sachsen-Anhalt könnte ebenfalls erwägt ebenfalls Einschränkungen. Ministerpräsident Reiner Haseloff schließt dies nicht aus. "Ich will nicht verhehlen, dass wir am nächsten Dienstag im Kabinett eine neue Verordnung beschließen - und dass wir durchaus auch derzeit sehr stark erwägen, in dieser Verordnung ein sogenanntes Beherbergungsverbot aufzunehmen", so der CDU-Politiker im Interview mit "MDR Aktuell". Urlauber aus den Risikogebieten könnten dann etwa keine Hotelzimmer mehr in Sachsen-Anhalt buchen. Als weitere Möglichkeit führt Haseloff Quarantäne-Regelungen für Urlauber an.