Letztes Update:
20210102013048

16:07
24.06.2020
In Anbetracht seit Wochen sinkender Fallzahlen lockert Belgien weiter die Einschränkungen. Ab Juli dürfen sich Belgier wöchentlich mit bis zu 15 Personen treffen, wie Premierministerin Sophie Wilmès nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrat sagt. Bislang waren nur zehn Personen erlaubt. Zudem dürfen Freizeitstätten wie Schwimmbäder, Theater und Wellnesscenter wieder öffnen und bis zu 50 Besucher empfangen. Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden, wie belgische Medien berichten. Auch Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen im Inneren sowie bis zu 400 Personen an der frischen Luft dürfen unter bestimmten Voraussetzungen von nächstem Mittwoch an wieder stattfinden. Der gleich Wert gilt für Demonstrationen. Ab August sollen jeweils 400 beziehungsweise 800 Personen erlaubt sein. Die Corona-Zahlen im stark von dem Virus betroffenen Belgien sinken seit Wochen. Innerhalb der vergangenen Woche habe es täglich etwa 93 neue Infektionen und 5 Tote gegeben, teilen die Behörden mit. 

16:01
24.06.2020
Während der Pandemie sind in 21 Ländern Europas im März und April etwa 140.000 Menschen mehr gestorben als im Durchschnitt dieser beiden Monate in den Jahren 2016 bis 2019. Das teilt die Statistikbehörde Eurostat auf Grundlage von Daten aus diesen 21 Staaten mit, die überwiegend zur EU zählen. Besonders stark betroffen war demnach die Altersgruppe ab 70 Jahren. 90 Prozent der zusätzlich Verstorbenen stammen dem Bericht zufolge aus dieser Gruppe. Unter ihnen waren mehr Männer als Frauen. Die höchste Sterblichkeit registrieren die Statistiker in der Kalenderwoche 14, also vom 30. März bis 5. April. Am stärksten waren im Vergleich zu den früheren Jahren Italien, Spanien und Frankreich betroffen, aber auch Teile von Belgien. In Deutschland war der Anstieg weniger stark. Großbritannien taucht in der Statistik nicht auf, dafür aber Island, Norwegen und die Schweiz, die ebenfalls nicht zur EU gehören.

15:55
24.06.2020
Trotz der Grenzöffnungen lässt der Touristenstrom in Italien auf sich warten. "Es ist nicht so, dass wir keine bedeutende Zahl von Touristen sehen: Wir sehen einfach gar keine Touristen", sagt die Präsidentin des italienischen Tourismusverbandes Federturismo, Marina Lalli, in einer Videokonferenz mit internationalen Medien. Italien hat seit Anfang Juni seine Grenzen für EU-Bürger und Einwohner des Schengenraums geöffnet. Der Effekt hält sich aber in Grenzen. Vor allem Städte wie Venedig, Rom oder Florenz leiden. Diese sind bei Touristen aus den USA oder aus China beliebt - wann diese wieder nach Italien einreisen können, ist noch unklar.