Letztes Update:
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Der Deich am Pilsumer Leuchtturm in Niedersachsen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

18:23
24.06.2020
UPDATE I Nach dem Ausbruch im Bereich Gütersloh in Nordrhein-Westfalen hat Niedersachsen wie angekündigt Beschränkungen für Urlauber aus dieser Region beschlossen. Touristen aus den nordrhein-westfälischen Kreisen Gütersloh und Warendorf dürfen in dem Bundesland bald nur noch mit ärztlichem Attest in Hotels, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen übernachten. Wer aus den beiden Kreisen kommt, benötigt von diesem Freitag an einen negativen Corona-Test, wie das Landesgesundheitsministerium mitteilt. Die Testung dürfe bei Ankunft in der Beherbergungsstätte höchstens 48 Stunden zurückliegen, heißt es in der geänderten niedersächsischen Corona-Verordnung. Ohne ein solches Attest gilt ein Beherbergungsverbot. Die neue Verordnung gilt vorerst bis zum 5. Juli. 

09:52
24.06.2020
Der Corona-Ausbruch beim deutschen Fleischhersteller Tönnies sorgt auch bei Südtiroler Speckherstellern für Unruhe. Speck und Wurst aus der norditalienischen Provinz könnten unter Umständen knapp werden, sagt Matthias Messner, Direktor des Speckkonsortiums, dem Nachrichtenportal Stol.it. "Die Situation ist aktuell angespannt und ein Engpass kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden."
Bis Ende Mai stammten knapp sechs Prozent der Fleischmenge für Südtiroler Betriebe von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen. Es handele sich um rund 175.790 Schweineschlegel aus Deutschland, sagt Messner. Derzeit gebe es aber keine Lieferungen mehr aus Rheda-Wiedenbrück. Die Verbraucher müssten sich keine Sorge um eine Infektion machen. Südtiroler Speck ist eine geschützte geographische Angabe der EU. Er darf nur so heißen, wenn er auf eine bestimmte Art und Weise in Südtirol hergestellt wird. Das Fleisch kommt aber zum großen Teil aus Deutschland oder aus den Niederlanden.