Letztes Update:
20210102013048

01:35
24.06.2020
Trotz Rassismus-Vorwürfen hält US-Präsident Trump an seiner Bezeichnung "Kung Flu" für das Coronavirus fest. Trump sagte bei einem Auftritt vor jubelnden Anhängern in Phoenix (Arizona), er kenne "19 oder 20 Namen" für das Virus. "Es gab noch nie etwas, wofür es so viele Namen gab." Als aus dem Publikum "Kung Flu"-Rufe ertönten, sagte der Präsident unter Applaus: "Kung Flu, ja, Kung Flu." Trump hat das Coronavirus entgegen der Einschätzung von Experten wiederholt mit einer Grippe verglichen - auf englisch "Flu".
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, war vor Trumps Auftritt in Arizona bei einer Pressekonferenz gefragt worden, warum Trump den als rassistisch empfundenen Begriff "Kung Flu" benutze. McEnancy widersprach der Einschätzung, dass der Begriff rassistisch sei, und sagte, Trump wolle mit dem Begriff nur auf die Herkunft des Virus aufmerksam machen. Dem US-Präsidenten wird regelmäßig vorgeworfen, von seiner Verantwortung von den verheerenden Folgen des Virus in den USA ablenken zu wollen.

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24.06.2020
Österreich will offenbar ab dem 1. August wieder Zuschauer in begrenzter Anzahl in die Stadien lassen - bis zu 1250 Fans pro Spiel sollen erlaubt sein. Ab dem 1. September soll dann die Maximalkapazität auf 5000 bis 10.000 Fans pro Spiel angehoben werden, wie Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler der "Kleinen Zeitung" sagt.

23:54
23.06.2020
Stars wie der Schauspieler Lin-Manuel Miranda und der Musiker Pitbull wollen den New Yorker Schulabsolventen in der Corona-Krise gemeinsam gratulieren. Die Veranstaltung, an der unter anderem auch die Moderatoren Tina Fey und Andy Cohen teilnehmen wollen, solle am 30. Juni live im Fernsehen und im Internet gezeigt werden, teilte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio mit. "Den Highschool-Abschluss zu machen ist schon unter normalen Umständen eine herausragende Errungenschaft, aber ich bin besonders beeindruckt von der 'Class of 2020' und all dem, was sie durchgemacht haben, um zu diesem Punkt zu gelangen."
Zum Abschluss der Highschool werden Absolventen in den USA normalerweise bei großen Veranstaltungen gefeiert. Sie tragen traditionell Doktorhut und Talar, bekommen ihre Abschlussurkunden überreicht und viele Familienmitglieder und Freunde sitzen im Publikum. Weil die Millionenmetropole New York von der Coronavirus-Pandemie stark betroffen ist, sind solche Abschlussfeiern dort derzeit nicht möglich. Es gab für Absolventen in den USA bereits mehrere Online-Feiern mit zahlreichen prominenten Gast-Rednern.