Letztes Update:
20210102013048

09:02
23.06.2020
Das Zentrum des Corona-Ausbruchs bei Tönnies liegt nach Aussagen von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in der Fleischzerteilung. In dieser Abteilung gebe es die meisten Infizierten, sagt Laschet bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Bei Nicht-Mitarbeitern von Tönnies im Kreis Gütersloh habe man nur 24 Infizierte, so Laschet.

08:53
23.06.2020
Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies schränken die Behörden das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh nun doch massiv ein. Erstmals in Deutschland werde ein Kreis wegen des Corona-Infektionsgeschehens wieder auf die Schutzmaßnahmen zurückgeführt, die noch vor einigen Wochen gegolten hätten, sagt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf. Im Kreis Gütersloh handele es sich um das bisher "größte Infektionsgeschehen" in NRW und in Deutschland.

19:31
23.06.2020
UPDATE | Trotz Kritik unabhängiger Wissenschaftler dürfen Pubs, Restaurants, Hotels und viele andere Einrichtungen in England vom 4. Juli an wieder öffnen. Das kündigte der britische Premierminister Boris Johnson im Parlament in London an. Gleichzeitig werde die Abstandsregel von zwei Metern auf einen Meter reduziert, sofern andere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. Unter anderem müssen beispielsweise Pub-Besucher beim Betreten ihre Kontaktdaten hinterlassen. Auch Kinos, Museen, Bibliotheken, Friseursalons und Gotteshäuser dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
"Unser langer Winterschlaf kommt zu einem Ende", sagte Johnson. Weiterhin geschlossen bleiben müssen aber unter anderem Diskotheken, Kasinos, Fitness-Center und Schwimmbäder. Die neue Regelung gilt nur für England. Die übrigen Landesteile - Schottland, Wales und Nordirland - legen ihre eigenen Maßnahmen fest. Kurz nach Johnsons Auftritt im Parlament teilte die Regierung mit, von Mittwoch an keine täglichen Coronavirus-Pressekonferenzen mehr abzuhalten. Pressekonferenzen werde es nur noch im Zusammenhang mit wichtigen Bekanntmachungen geben. Kritiker, darunter Ärzte und Gewerkschaften, halten die Lockerungen für verfrüht.