Letztes Update:
20210102013048

04:53
20.06.2020
Asthmatiker sind bei regelmäßiger Einnahme ihrer Medikamente nach Einschätzung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) nicht besonders durch eine Covid-19-Erkrankung gefährdet. Das gelte für allergisches und auch für nicht-allergisches Asthma, erklärt eine Sprecherin des DAAB. Die cortisonhaltigen Sprays, die Asthma-Patienten nutzen, könnten demnach sogar schützend wirken.
Die Mittel wirken auf den ACE2-Rezeptor (Angiotensin-konvertierendes Enzym 2), was zur Folge habe, dass sich die Viren nur schwer festsetzen können. "Wenn Viren in den Körper gelangen, docken sie an das ACE2 an, bringen mit Hilfe dieses Enzyms ihre Erbsubstanz in den Organismus und vermehren sich", erläutert die Sprecherin.

03:48
20.06.2020
Luxemburg will mit flächendeckenden Tests der gesamten Bevölkerung eine zweite Corona-Welle verhindern. Dazu seien die Einwohner und Beschäftigten in kleine Gruppen eingeteilt worden, deren Mitglieder abwechselnd und regelmäßig getestet werden: "Wenn es neue Infektionen gibt, dann wissen wir sehr genau, wo es passiert und können Ketten unterbrechen", sagt der Direktor des Luxemburger Gesundheitsinstituts, Ulf Nehrbass, der dpa. An derzeit 17 Teststationen seien pro Tag bis zu 20.000 Tests möglich.
Luxemburg sei das erste europäische Land, dass Tests derart umfassend anbiete, sagt Nehrbass. Derzeit seien bereits zehn Prozent der gut 600.000 Einwohner plus 300.000 Grenzgänger "durchgetestet". Für die freiwilligen Testungen von Anfang Mai bis Ende Juli stehen rund 30 Millionen Euro bereit.

Ein Arbeiter hebt für Corona-Opfer ein Grab aus. Foto: PPI via ZUMA Wire/dpa

02:40
20.06.2020
Als siebtes Land der Welt hat Mexiko die Marke von 20.000 Todesopfern infolge der Corona-Krise überschritten. Nach Angaben der Regierung stieg die Anzahl registrierter Todesopfer nach Covid-19-Erkrankung im Vergleich zum Vortag um 647 auf 20.394. Mehr als 170.000 Infektionen mit dem Coronavirus wurden demnach inzwischen festgestellt.

Mexiko hat innerhalb Lateinamerikas die zweitmeisten Todesopfer und - nach Brasilien, Peru und Chile - die viertmeisten Infektionen zu beklagen. Allerdings werden dort äußerst wenige Menschen getestet. Nach Zahlen, die von Forschern der englischen Oxford-Uni zusammengetragen wurden, lag die Zahl der täglich durchgeführten Tests in Mexiko zuletzt bei 3,03 pro 1000 Einwohner - in Deutschland waren es 60,03 und in Peru 6,26.