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Eine Lieferung des UN-Welternährungsprogramms kommt im Jemen an. Derartige Lieferungen sind nach UN-Angaben in Gefahr. Foto: XinHua/dpa

11:56
19.06.2020
Der Transport von Ausrüstung, Hilfsgütern und Nothelfern für den Kampf gegen die Pandemie ist nach Angaben des UN-Welternährungsprogramms mangels Geld in Gefahr. Da der kommerzielle Flugverkehr erst langsam wieder beginnt, sind dafür UN-Maschinen im Einsatz. Das Welternährungsprogramm - die weltweit größte humanitäre Organisation - hat bislang jedoch erst knapp 20 Prozent von umgerechnet 861 Millionen Euro erhalten, die für den Rest des Jahres zum Betrieb der Flotte nötig sind. Dies teilt eine Sprecherin in Genf mit. In den Lagerhallen warten tonnenweise Hilfsgüter - genug, um 120 Jumbojets zu füllen -, die in den nächsten Wochen transportiert werden müssten.

11:44
19.06.2020
Das Coronavirus zirkulierte in Italien offenbar schon Monate vor dem Bekanntwerden des Ausbruchs. Spuren des Erregers seien in Abwasserproben aus Mailand und Turin entdeckt worden, die aus dem vergangenen Dezember stammen, teilt das nationale italienische Gesundheitsinstitut ISS mit. Für die Studie untersuchte das Institut 40 Proben aus Kläranlagen norditalienischer Städte, die von Oktober 2019 bis Februar 2020 gesammelt worden waren, wie ISS-Forscherin Giuseppina La Rosa erklärt. Erbgut von Sars-Cov-2 war demnach in Proben aus Mailand und Turin vom 18. Dezember 2019 und aus Bologna vom 29. Januar 2020 nachweisbar. Die Proben vom Oktober und November 2019 waren dagegen alle negativ.