Letztes Update:
20210102013048

09:48
19.06.2020
Nach den Corona-Fällen im Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ist ein Video aus der Kantine mit mutmaßlichen Verstößen gegen Corona-Präventionsregeln aufgetaucht. "Das im Netz kursierende Video ist uns im Unternehmen seit dem 28. März 2020 bekannt", sagt ein Tönnies-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Am Donnerstagabend hatte das Unternehmen dem SWR zunächst bestätigt, dass das Video aus dem April stamme. Der Sprecher stellt klar, dass es in der Krisenkommunikation eine Panne gegeben habe. Eine Bestätigung, dass das Video von April stamme, sei falsch gewesen. Das Video müsse im März gedreht worden sein, da es seit dem Monatsende bei Tönnies bekannt sei. Laut Tönnies hatten sich die Arbeiter damals in der Kantine nur mit Kollegen aufgehalten, mit denen sie auch in einer Abteilung zusammen gearbeitet hatten. Dieses Verhalten, das sogenannte Clustern, sei mit dem Arbeitsschutz abgestimmt gewesen.

Der verlassene Eingangsbereich des berühmten Berliner Clubs Berghain. Foto: Britta Pedersen/dpa

09:41
19.06.2020
Berlins Kultursenator Klaus Lederer hat den von der Pandemie besonders betroffenen Kulturbetrieben der Hauptstadt weitere Millionenhilfen in Aussicht gestellt. Derzeit werde im Senat überlegt, das im Mai aufgelegte Soforthilfeprogramm im Umfang von 30 Millionen Euro noch mal um jeweils zweimal drei Monate im gleichen Volumen, also mit insgesamt 60 Millionen Euro, zu verlängern, sagt Lederer im Inforadio des RBB. "Das ist eine realistische Zahl." Empfänger der Senatshilfe wären unter anderem außer Clubs Varieté-Theater, Einrichtungen der freien Szene, kleine Kinder- und Jugendtheater sowie private Museen. Clubs seien mittlerweile als Kulturorte anerkannt und die Stadt wisse, was sie an ihnen habe, betont Lederer. "Ich versuche alles zu tun, damit sie überleben, aber ich kann natürlich keine Garantie abgeben."