Letztes Update:
20210102013048

14:37
18.06.2020
Der Alt-68er und Ex-Apo-Aktivist Rainer Langhans lobt Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Markus Söder für ihre Krisenpolitik. Beide hätten klar gemacht, dass die Lage sehr ernst zu nehmen sei und dass es Auswirkungen auf die Zukunft geben werde, so Langhans im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Auch er gehe davon aus, dass es danach "eine wesentlich veränderte Welt" geben werde, "die wir wirklich dringend brauchen". Das jüngste Konjunkturpaket gehe in die richtige Richtung, wenngleich "viel zu wenig". 

Erstmals sei von einer Pandemie die ganze Welt betroffen, sagt Langhans. Die Krise zeige: "Wenn in China ein Sack Reis umfällt: Ja, das geht uns an. Wir sind alle eins, ein großer Organismus, ein globales Bewusstsein." Die Krankheit komme, soweit bekannt, nicht von den Chinesen oder Amerikanern oder Bill Gates, "sondern wir haben sie von unserer Tierfresserei", meint Langhans mit Blick auf die Wildtiermärkte in China. "Krankheit ist immer ein Zeichen, dass etwas falsch war vorher, und dass ich - bitte schön - so nicht weitermachen kann." 

Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

14:28
18.06.2020
Brauereien und Pubs in Großbritannien warnen die Regierung vor dramatischen Folgen für ihre Branche, sollte nicht bald ein Datum für die Wiedereröffnung feststehen. Die "unmittelbare Zukunft Tausender Pubs und Hunderttausender Arbeitsplätze steht auf dem Spiel", heißt es in einem offenen Brief an Premierminister Boris Johnson.
Kneipen, Bars und Restaurants sind weiterhin geschlossen, ein genaues Datum, wann sie wieder öffnen sollen, gibt es bisher nicht. Der 4. Juli war dafür zwar zunächst anvisiert, wurde aber bisher von der Regierung nicht bestätigt. Geschäfte durften zwar von dieser Woche an wieder öffnen, es gilt jedoch eine Abstandsregel von zwei Metern. Viele Pub-Betreiber fürchten, dass sie unter diesen Umständen nicht genügend Umsatz machen werden.